Spiel Spass Freizeit 06.09.2017 23:18

Wissenswertes zum BKA-Trojaner

Seit vielen Jahren schon treibt der BKA-Trojaner im Internet sein Unwesen. Dabei ist die Masche ebenso dreist wie gewinnbringend: Man nutzt Logos bekannter Institutionen, um Windows-Systeme zu sperren und damit Geld von Usern zu erpressen. Oftmals kommen folgende Meldungen zum Einsatz:

• Ihr Windowssystem wurde aus Sicherheitsgründen blockiert
• Ihr Computer ist gesperrt
• Aufgrund von verdächtigen Daten ist ihr System gesperrt

Was auch immer für eine Meldung erscheint, bezahlen sollte man auf keinen Fall. Denn es handelt sich definitiv um keine offizielle Meldung der Bundespolizei, sondern um einen klaren Fall von Erpressung.

Beschreitung des Virus

Sobald der Virus auf dem Rechner ist, lädt er automatisch Raubkopien oder Kinderpornografie herunter und sendet per Mail eine vermeintliche Anzeige. Auf bka-trojaner.de kann man nachlesen, dass der Absender stets das Bundeskriminalamt ist. Auf diese Weise soll der Nutzer zunächst geschockt werden, bevor dann der Rechner gesperrt wird und Warnungen eingeblendet werden. Im Folgenden wird eine Geldsumme verlangt, um die Angelegenheit zu bereinigen. Weil es sich meist nur um 50 Euro handelt, sind viele Menschen bereit, zu bezahlen. So erhoffen sich die Betrüger, hohe Summen aus verschiedenen Quellen zusammen zu bekommen.

Die Infektion rechtzeitig erkennen

Meist erkennt man die Infektion daran, dass beim Besuchen von Webseiten Warnhinweise erscheinen. Auf den Rechner gelangt der Virus über bereits infizierte Seiten, welche einen Drvie-By-Download auslösen. Das bedeutet, dass der Download im Hintergrund startet und freies Spiel hat, sofern das Betriebssystem Sicherheitslücken aufweist. Vom eigentlichen Download bemerkt man nichts, sodass man erst mit dem bösen Ergebnis im Nachhinein konfrontiert wird.