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Arbeitsmarkt 05.12.2016 10:37

Arbeitsmarktreport 2016: Deutsche arbeiten zu viel


Digitalisierung, Automation, Work-Life-Balance und Sabbaticals: Das moderne Arbeitsleben bietet eine Menge an Annehmlichkeiten. Dieser Eindruck könnte jedenfalls entstehen, wenn man sich die Folgen dieser neuen Trends nicht genau ansieht. Der Arbeitsmarktbericht 2016 brachte jetzt ein anderes Ergebnis ans Licht: Die Länge und die Intensität der Arbeit hat sich bei den Deutschen in den letzten Jahren ins Negative verändert. Die Auswirkungen auf die Gesundheit liegen auf der Hand. Doch wie viele Stunden pro Woche arbeiten die Deutschen tatsächlich?

Regelarbeitszeit über der Norm
Im neuesten Arbeitsmarktreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin fällt auf, dass neue Technologien offenbar nicht zur Entlastung der Arbeitnehmer führen. Der Job bestimmt das Leben der Deutschen, und die gesundheitlichen Folgen sind nicht von der Hand zu weisen. Ein Vollzeitbeschäftigter arbeitet pro Woche im Durchschnitt 43,5 Stunden. Als Teilzeitler ist man immer noch 23,1 Stunden wöchentlich am Arbeitsplatz. Offenbar gehören Überstunden zum guten Ton, denn diese Arbeitszeiten liegen deutlich über dem Schnitt der Branchen. Mit 43,5 Stunden ist man pro Woche rund fünf Stunden länger am Arbeitsplatz als vertraglich vereinbart ist. Die zugesagte Arbeitszeit beträgt nämlich nur 38,6 Stunden. Nach diesen Angaben ist man jeden Tag rund eine Stunde mehr im Büro als im Vertrag festgehalten. Im Vergleich der Branchen zeigt sich eine Bandbreite der Wochenarbeitszeit zwischen 35 Stunden und 42 Stunden. In der Industrie und im Handwerk ist die Anzahl der Wochenstunden höher als in anderen Bereichen. Begründet wird dies mit der dort weniger verbreiteten Teilzeitarbeit.

Druck und Überforderung als Konsequenz
Schaut man sich die Folgen der ständigen Überstunden an, fällt auf, dass Termin- und Leistungsdruck sowie Überforderung durch die anfallende Arbeit offenbar an der Tagesordnung sind. Auch entfallende Arbeitspausen sind keine Seltenheit. Je länger die Arbeitszeit ist, desto mehr klagen die Befragten darüber, dass die Work-Life-Balance nicht mehr stimmt. Parallel dazu nimmt die Anzahl der Beschäftigten zu, die unter gesundheitlichen Beschwerden leiden. Der Bericht zeigt, dass gesundheitliche Probleme offenbar mit steigender Zahl der Überstunden zunehmen. Vor allem körperliche Erschöpfung und unruhiger Schlaf sind die wichtigsten und häufigsten Folgen der Arbeitsbelastung. Insgesamt, so scheint es, ist der Arbeitsmarkt in Deutschland wenig gesundheitsförderlich. Doch welche Position vertritt eigentlich die Medizin? Ab wann werden Überstunden gefährlich? Und besteht an einer Überstunde pro Tag schon die Gefahr der dauerhaften Erkrankung oder gar der Berufsunfähigkeit? Wer genau zu einer der Risikogruppen gehört und wie die Berufsunfähigkeitsversicherungen mit ihnen umgehen, erfährt man auf http://www.berufsunfaehigkeitsversicherung-heute.de/berufsunfaehigkeitsversicherung-risikogruppen/

Weniger ist manchmal mehr
Folgt man den Ergebnissen einer Studie von australischen Forschern, sollten Arbeitnehmer über 40 Jahre nur noch 25 Stunden in der Woche arbeiten. Deutsche Experten folgen diesem Vorschlag, gehen aber etwas weniger radikal vor. Sie befürworten grundsätzlich, dass Arbeitnehmer im Lauf der Jahre ihre Arbeitszeit reduzieren sollten, wenn sie das Gefühl haben, nicht mehr so leistungsfähig zu sein. Ein Rhythmus von drei Tagen Arbeit und vier freien Tagen sei die optimale Verteilung der Arbeitswoche, argumentieren die Forscher aus Australien. Bei dieser Verteilung seien die kognitiven Fähigkeiten besonders ausgeprägt. In Deutschland geht man eher von einem optimalen wöchentlichen Stundensatz von rund 30 Stunden aus. Auch er liegt deutlich unter der tatsächlichen Arbeitszeit, wie der Arbeitsmarktreport 2016 deutlich belegt.


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