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Versicherungen 16.01.2017 14:18

BU-Versicherung: Diese Gründe sprechen gegen den Abschluss


Die Befürworter halten sie für unverzichtbar, die Kritiker möchten sie am liebsten abschaffen: Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den umstrittenen Absicherungen. Doch welche Gründe sprechen gegen den Abschluss einer BU-Versicherung? Wer die Berichterstattung in den Medien aufmerksam verfolgt, findet immer wieder die gleichen fünf Gründe, weshalb die Absicherung gegen den Verlust der Arbeitskraft verzichtbar ist. Trotzdem warnen Verbraucherschützer dringend davor, sich nicht vor Berufsunfähigkeit zu schützen.

Keine BU-Rente im Leistungsfall
Das wohl häufigste Argument der Gegner ist, dass der BU-Versicherer nicht leistet, obwohl der Versicherungsfall eintritt. Wenn also ein Versicherter nach Ansicht der Ärzte nicht mehr seinem versicherten Beruf nachgehen kann, wäre diese bei einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit von mindestens 50 Prozent ein Fall für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Obwohl diese Voraussetzungen erfüllt sind, verweigern viele Versicherer die Zahlung der BU-Rente. Sie begründen das häufig mit einer Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht des Versicherten. Hat er im Versicherungsantrag bestimmte Angaben verschwiegen, verletzt er seine Pflicht, der Versicherer darf dann die Leistung verweigern. Worauf man bei der Gesundheitsprüfung der Berufsunfähigkeitsversicherung genauestens achten sollte, erfährt man auf https://www.xn- berufsunfhigkeitsversicherungen-testsieger-esd.de/berufsunfaehigkeitsversicherung-gesundheitspruefung/

Zu hohe Prämien bei Risikoberufen
Ein weiteres Argument gegen die BU-Versicherung sind die steigenden Beiträge und die schwere Versicherbarkeit für Angehörige von Risikoberufen. Die Versicherer ordnen die ausgeübten Berufe nach Risikoklassen ein. Dadurch entsteht ein recht komplexes System, bei dem die Absicherung für gefährdete Berufe sehr teuer wird. Lediglich Akademiker mit einer Bürotätigkeit sind heute noch recht preiswert in der Berufsunfähigkeitsversicherung zu schützen. Viele andere Berufsklassen sind sehr teuer. Ein teurer Versicherungsschutz bringt den Versicherten aber kaum weiter, wenn er ihn sich nicht leisten kann. Bei zu hohen Prämien raten Versicherungsexperten davon ab, einen Vertrag abzuschließen.

Die Gesundheitsprüfung als Risiko
Auch aus der Beantwortung der Gesundheitsfragen kann sich ein Risiko für den Versicherten ergeben. Wenn er nämlich Vorerkrankungen angeben muss, kann daraus ein Risikozuschlag resultieren, wenn das Risiko für den Versicherten sehr hoch ist, dass der Versicherungsfall eintritt. Mit dem Risikozuschlag aufgrund des Gesundheitszustands wird der Beitrag aber häufig unbezahlbar. Aus diesem Grund lehnen viele Versicherte die BU-Versicherung ab. Sie verzichten lieber ganz auf einen Absicherung, als exorbitant hohe Beiträge zu zahlen, die sie sich schlicht kaum leisten können.

Die BU-Rente ist zu gering
Durch die BU-Rente soll ein Ersatz für das entfallende Einkommen bei Berufsunfähigkeit geschaffen werden. Aus Kostengründen oder aus Unwissenheit schließen viele Versicherte aber eine BU-Rente ab, die deutlich zu gering ist. Wenn der Versicherungsfall dann eintritt, wäre es für sie nicht mehr möglich, ihren Lebensstandard zu erhalten. Das Geld für eine zu niedrige BU-Rente kann man sich letztlich sparen, argumentieren Versicherungsexperten. Deshalb erscheint der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung unter diesen Voraussetzungen verzichtbar.

Die Sozialversicherung als Ausgleich
Für viele Versicherte scheinen die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung ausreichend zu sein, so dass sie keine zusätzliche private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen müssen. Allerdings erhält man aus der Rentenversicherung nur eine Erwerbsminderungsrente, sofern man dem Arbeitsmarkt pro Tag weniger als drei Stunden zur Verfügung steht. Trotzdem bewerten viele Berufstätige die Leistungen aus der gesetzlichen Sozialversicherung als ausreichend und schließen deshalb keine private BU-Versicherung ab.

Katharina Krech - Kauffrau für Versicherungen und Finanzen (IHK) von transparent-beraten.de meint zur Wichtigkeit der BU:
„Immer wieder finden Kritiker Gründe gegen Versicherungen und stellen diese in Frage.
Doch nicht immer sollte man auf diesen Rat hören. Gerade wenn es um das Thema Berufsunfähigkeit geht, unterscheiden sich die Meinungen stark. Es werden immer wieder Punkte gesucht, Kunden davon abzuraten eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.
Das eine BU nicht einfach zu bekommen ist, ist durch die Gesundheitsprüfung ganz klar.
Jedoch zeigt alleine dieser Punkt schon, wie wichtig solch eine Versicherung ist.
Denn was tun, wenn man aufgrund von einer Erkrankung oder eines Unfalls nicht mehr arbeiten kann? Wer sorgt dann für das Einkommen und zahlt die laufenden Kosten?
Genau für diesen Fall tritt die Berufsunfähigkeitsversicherung ein und ist somit unverzichtbar.
Der Kunde sollte sich also immer im Hinterkopf halten, dass im Falle einer Berufsunfähigkeit keiner dafür sorgt, dass er laufend ein Einkommen zur Verfügung hat.“


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