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Arbeitsmarkt 13.04.2017 10:56

Versicherer-App: Nicht jedes Angebot ist gefragt


Immer häufiger bringen Versicherer neue Apps auf den Markt. Als Verbraucher fragt man sich zwangsläufig, ob man jede App nutzen muss. Versicherungsexperten weisen darauf hin, dass eine App zwar ein hilfreicher Zusatz sein kann, um bestimmte Abläufe mit dem Versicherer schnell abzuwickeln. Doch wer seine Versicherungsgeschäfte nicht mit Hilfe der App erledigen will, hat genügend andere Varianten zur Auswahl. Am Ende ist nicht jede App notwendig.

Versicherer haben ihren Markt entdeckt
Es scheint, als hätten die Versicherer in der jüngeren Vergangenheit einen neuen Markt für sich entdeckt. In regelmäßigen Abständen kommen neue Apps auf den Markt. Damit möchte man vor allem junge und internetaffine Kunden ansprechen, die auf dem Smartphone schnell eine Frage mit Hilfe einer App beantworten wollen. Die Funktionen sind recht unterschiedlich. Einige Versicherer-Apps dienen als Wettervorhersage, andere liefern Fitnesstipps. Über einige Apps kann man Schäden melden oder eine Rechnung einreichen. Obwohl die Zahl der Apps von den großen Versicherern stetig zunimmt, muss man beim Umfang genau unterscheiden. Nicht alles, was der Markt hergibt, ist sinnvoll und muss von einem Verbraucher umgehend genutzt werden.

Kein Tool für Versicherungsabschlüsse
Interessant ist, dass der Versicherungsabschluss mit Hilfe einer App bisher in Deutschland noch nicht üblich ist. Die Versicherungskammer Bayern bietet als eine der wenigen Ausnahmen eine App an, mit der man ein Moped oder ein Mofa mobil versichern kann. Der Versicherungsschein wird dann als PDF-Datei ausgestellt. Die Nürnberger bietet mit der FahrerplusApp die Möglichkeit, einen zusätzlichen Fahrer für ein Auto zu versichern. Der Versicherungsschutz greift maximal drei Tage, er gilt sofort. Das kann eine sinnvolle Ergänzung zur bestehenden Kraftfahrzeugversicherung sein, wenn man einen weiteren Fahrer für einen kurzen Zeitraum mitversichern will. Wer sein Auto regelmäßig von anderen Fahrern nutzen lässt, sollte den Versicherungsschutz grundsätzlich erweitern. Für einen regulären Vertragsabschluss wie beispielsweise für eine Haftpflicht- oder Hausratversicherung oder eine andere Sachversicherung werden Apps bisher noch wenig genutzt. Das liegt daran, dass man sich die Versicherungsbedingungen genau ansehen sollte und Preise vergleichen sollte. Das ist unterwegs mit Hilfe einer App eher unbequem und nicht zu empfehlen. Deshalb greifen viele Versicherte für solche Vertragsabschlüsse eher auf den PC oder das Laptop zurück. Das gilt natürlich ganz besonders für komplexe Versicherungslösungen wie eine private Krankenversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Worauf man vor einem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung genau achten sollte, erfährt man auf https://www.testsieger-berichte.de/berufsunfaehigkeitsversicherung-test/

Sinnvoll für die Schadensbearbeitung
Sehr gut kommen Apps an, die die Vorlage einer Rechnung für einen Schaden erleichtern und beschleunigen. Einige Versicherer lassen sich einen Schaden an einem Kraftfahrzeug per App vorlegen. Der Kunde kann dann Bilder und den Schadensbericht einreichen. Auch für die private Krankenversicherung wählen einige Gesellschaften diesen Weg. Die Versicherer werben damit, dass der Ausgleich eines Schadens oder die Regulierung einer Rechnung deutlich schneller durchzuführen sind, wenn der Kunde die Daten per App einreicht. Die Verwaltungskosten lassen sich dadurch reduzieren, die Abläufe werden schneller, und der Versicherte erhält sein Geld deutlich früher. Die Schadensbearbeitung läuft also im Interesse aller Beteiligten erheblich schneller. Somit sollte man bei den Apps der Versicherer genau unterscheiden, ob man ein Angebot als sinnvoll erachtet und ob man es nutzen will oder nicht.

Katharina Krech - Kauffrau für Versicherungen und Finanzen (IHK) von transparent-beraten.de über Versicherer-Apps:

Wird in Zukunft jeder seine Versicherungsangelegenheiten nur noch über Apps lösen, oder ist dies nur ein ferner Wunsch der Anbieter?
„Ich denke das in Zukunft natürlich mehr über neue Apps abgewickelt wird, jedoch glaube ich nicht das jeder mit einer "Versicherungs-App" durch die Gegend laufen wird. Sind wir mal ehrlich, wie oft benötigt man denn seine Versicherung? Jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass man sich max. ein bis zweimal im Jahr mit dem Thema Versicherung beschäftigt. Entweder dann, wenn die Beiträge steigen und man auf der Suche nach einer neuen Versicherung ist, oder wenn mal ein Schadenfall gemeldet wird.“

Für wen ist solche eine App sinnvoll?
„Sinnvoll kann es z.B. für jemanden sein, der privat versichert ist und seine Arztrechnung einfach über die App an die Gesellschaft weiterleiten kann, ohne alles per Post zu verschicken und so länger auf sein Geld warten zu müssen. Auch für junge Leute, welche keine Ordner voll mit Bedingungen mehr haben möchten, werden denke ich in Zukunft mehr auf die digitale Variante zurückgreifen.“

Gibt es etwas, dass ich beachten sollte wenn ich mir solch eine App hole?
„Ja, es wird ein Maklermandat an die App übertragen. Dabei werden alle Versicherungsdaten, sowie persönliche Daten zum Wohnort, Familienstand oder Einkommen vom Anbieter gespeichert. Dadurch bezahlt der Kunde mit seinen Daten und gibt vielleicht dadurch eine gute Beziehung zu seinem Makler auf. Nichts ist mehr persönlich an den Versicherungs-Apps.“


transparent-beraten.de Maklerservice UG (Versicherungsmakler Berlin)
Mehringdamm 42
10961 Berlin
Tel: 030 9227527
Fax: 030 89622700
E-Mail: kontakt@transparent-beraten.de
https://www.testsieger-berichte.de/


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