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Finanzen und Wirtschaft 31.07.2009 16:24

Diskussion um die Riesterrente


Die Kritik an der Riester-Rente bezieht sich häufig auf die Tatsache, dass die mithilfe von Riester angesparten Altersbezüge auf die Grundsicherung angerechnet werden. Grundsicherung erhalten alle Rentner, deren Altersbezüge zu gering sind, um davon leben zu können. Sie sichert also das Existenzminimum.
Die Grundsicherung übernimmt damit die Aufgabe, die bei jüngeren Bürgern von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II erfüllt wird. Aktuell sind etwa 370.000 ältere Menschen auf diese Art der staatlichen Unterstützung angewiesen. Das scheint eine relativ kleine Personengruppe zu sein, aber Experten sagen voraus, dass sich die Zahl der Empfänger von Grundsicherung in den nächsten Jahrzehnten stark erhöhen wird. Um die notwendige Durchschnittsrente zu verdienen, muss ein Arbeitnehmer 32 Jahre lang mindestens 1850 Euro verdienen.
Gerade durch Zeiten der Arbeitslosigkeit kann es für manche Menschen schwierig werden, eine ausreichende Rente zu erreichen. Allerdings kann ein junger Mensch natürlich nicht wissen, ob er wirklich in seinem Erwerbsleben zu wenig verdienen wird, um eine ausreichend hohe Rente zu erhalten. Deshalb ist das kein stichhaltiges Argument gegen das Riestern.
Außerdem ist es auch eine Gewissensfrage, ob man im Alter tatsächlich auf das Sozialamt angewiesen sein möchte oder lieber selbst vorsorgt. Wer nun denkt, er verzichtet auf Riester und spart besser für sein Alter, indem er sich Vermögen aufbaut oder auf andere Einnahmequellen im Alter setzt, der liegt falsch.
Alle Einkünfte und jede Art von Vermögen werden auf die Grundsicherung angerechnet.

Es gibt also nur zwei Alternativen: Entweder der Arbeitnehmer sorgt auf gar keine Weise für seine Rente vor und setzt auf die soziale Hängematte oder er spart. Wenn er sich dafür entscheidet, selbst vorzusorgen, dann ist Riester im Vergleich zu anderen Vorsorgeprodukten eine besonders gute Wahl, weil es nur so staatliche Zuschüsse gibt. Und bei Geringverdienern sind die Zuschüsse für die Riesterrente meist besonders hoch. Umstritten an der Riester-Rente sind ebenfalls die Unisex-Tarife, die vom Gesetzgeber aus Gründen der Gleichbehandlung eingeführt wurden.
Kritiker sagen, dass die Vorsorge durch die gleich hohen Beiträge für Frauen und Männer insgesamt teurer werde. Eigentlich müssten Männer mehr einzahlen als Frauen, aber dagegen kann man einwenden, dass das Geschlecht nicht das alleinige Kriterium der Versicherer sein sollte. Und zumindest für Frauen wird es dadurch günstiger.


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