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Reisen und Touristik 05.07.2013 13:19

Hotel-Cafe "Zum Löwen" in Blaubeuren

(Artikel mit 1 Seite)
Unser schönes Hotel, das von alten restaurierten Fachwerkhäusern umfangen ist und ein bezauberndes Umland hat, finden Sie mitten im Zentrum von Blaubeuren.

Die Umgebung von Blaubeuren ist ein Künstlerisches Werk, das für sich spricht.

Unser schönes Hotel, das von alten restaurierten Fachwerkhäusern umfangen ist und ein bezauberndes Umland hat, finden Sie mitten im Zentrum von Blaubeuren. Durch den allgemein bekannten Blautopf und das Urzeitliche Museum, wobei beide Sehenswürdigkeiten innerhalb weniger Minuten vom Hotel Löwen aus erreicht werden können, bezaubert z. B. Blaubeuren, das mitten im Blautal liegt. Unser Hotel bietet neu renovierte und einfühlsam eingerichtete Appartements sowie Zimmer, und in unserem Restaurant entdecken Sie die schmackhafte Vielfalt des Blautals.

Die Umgebung von Blaubeuren ist ein Künstlerisches Werk, das für sich spricht. Wunderbare Wanderungen und Fahrradtouren, Entspannung und sportliche Herausforderungen für Gesundheit und zum Wohlfühlen, dies alles entdecken Sie in Blaubeuren und Umgebung.

Allerlei kulturelle Möglichkeiten, von Einblicken aus tausenden von Jahren bis in die Neuzeit mit historischen Städten, jahrhundertealten Klöstern, herrschaftlichen Burgen und Schlössern kommen noch dazu.

Diverse Höhlen mit beachtenswerten archäologischen Fundstellen eiszeitlicher Jäger und Sammler (Jungpaläolithikum) befinden sich im Blau- und Aachtal in der Umgebung von Blaubeuren. Benannt seien die Brillenhöhle, der Hohle Fels (bei Schelklingen) und das Geißenklösterle. Funde und Grabungsergebnisse werden heute im Urgeschichtlichen Museum präsentiert.

Eine Niederlassung Beuren an der Blau gab es schon in alemannischer Kolonisierungszeit (6./7. Jahrhundert), aus jener Zeit wurden Grabstätten am Rucken gefunden. Hier gab es auch schon früh eine Johannes dem Täufer geweihte Kapelle. Der Ausgangspunkt der heutigen Stadt ist allerdings das um 1085 von den Grafen von Tübingen am Blautopf gegründete Benediktinerkloster Blaubeuren, das von Klosterbrüdern einer misslungenen Klosterbildung auf der Schwäbischen Alb bei Feldstetten bezogen wurde. Die Abtei förderte den Zuzug von Handwerkern und Dienstleuten und besaß das Marktrecht, so dass sich um das Kloster rasch eine weltliche Ortschaft entwickelte, die bei ihrer ersten Erwähnung in zwei am 24. Dezember 1267 ausgestellten Urkunden schon als befestigte Stadt im Besitzstand der Pfalzgrafen von Tübingen auftaucht.

1282 wurde die Stadt durch die Verbindung einer Tochter (Agnes) des Grafen Rudolf I. der Scheerer von Tübingen-Herrenberg mit Graf Ulrich II. von Helfenstein an die Grafen von Helfenstein abgetreten. An die Herzöge von Österreich verkauft dessen Sohn Ulrich III. am 28. August 1303 die Stadt, bekam sie jedoch als Erblehen umgehend zurück. Die Ortsherrschaft blieb bei den Grafen von Helfenstein, bis diese sie (nach mehreren Verpfändungen ab 1384) im Jahr 1447 an die Grafen von Württemberg veräußerten. Eine Stadtschule ist schon im 14. Jahrhundert nachgewiesen, das Marktrecht wurde durch König Sigismund 1418 erweitert und als nächstes ein Rathaus (Kaufhaus) am Marktplatz errichtet, ein Spital wurde um 1425 gegründet. Zum Sitz des Amts Blaubeuren wurde der Ort in württembergischer Zeit nach 1447 und bekam infolgedessen für die umliegenden Orte eine bedeutende Verwaltungsfunktion. Auch die gemeindliche Verwaltung reformierte Württemberg, so dass neben dem Bürgermeister auch erstmals ein mit Bürgern besetzter Rat in der Mitte des 15. Jahrhunderts erscheint.

Ohne große Komplikationen wurde 1534/35 die Reformation vollzogen. Die Abtei wurde infolgedessen aufgehoben und in eine evangelische Klosterschule umgewandelt, die im seit 1817 bestehenden evangelischen Seminar, einem altsprachlichen Gymnasium, fortbesteht. Die kirchlichen Pfründeinkünfte fielen an den württembergischen Herzog, das Spital wurde 1537 der Stadt abgegeben. Um 1540 errang die Stadt das Monopol zum Eisen- und Salzhandel, 1608 wurde das Marktrecht um zwei zusätzliche Märkte erweitert.

Blaubeuren fiel kurzfristig im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges erneut an Österreich zurück, wiederum wurde auch das Kloster von Ordensbrüdern bewohnt. Nach 1635 war der Ort Schauplatz von bewaffneten Auseinandersetzungen und wurde teilweise verwüstet, nach 1637 versuchte die österreichische Herrschaft, gegen den Willen der Bevölkerung, den katholischen Glauben zu restituieren. An das Herzogtum Württemberg wurde Blaubeuren nach dem Westfälischen Frieden von 1648 wiedergegeben.

Bis zum Schluss des Heiligen Römischen Reiches (1806) war Blaubeuren Grenzstadt des Herzogtums und zugleich Amtsstadt (später Oberamt). Das Oberamt Blaubeuren (vergleichbar einem Landkreis) gab es bis 1934 und wurde dann unter der Benennung Kreis Blaubeuren fortgeführt. 1938 wurde dieser im Zuge einer Verwaltungsreform aufgelöst; seine Ortschaften wurden größtenteils dem Landkreis Ulm zugeschlagen.

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts wuchs Blaubeuren nicht über die mittelalterliche Stadtbefestigung hinaus. Dies änderte sich erst 1830, als im Zuge der Industrialisierung die Stadtbefestigung zum Teil niedergerissen wurde. Die Ausbeutung der Kalkvorkommen im Blautal standen hierbei im Zentrum und die Mitte des 19. Jahrhunderts hiermit verbundene Ansiedlung der Zementindustrie. Nach 1868 kam es, diesmal nach Süden, zu einer weiteren Entfaltung der Stadt, als Blaubeuren mit der Eröffnung eines Bahnstation, an das Schienennetz angegliedert wurde.

1903 schlossen sich die süddeutschen Zementfabriken, unter Führung der 1875 von Julius Spohn gegründeten "Cementfabrik Blaubeuren Gebrüder Spohn", zu einem Kartell, zusammen. Die Umwandlung des Blaubeurer Zementwerks in eine Aktiengesellschaft erfolgte im folgenden Jahr, der "Portland-Zement Blaubeuren Gebrüder Spohn AG". Diese wurde 1938 größtenteils von der "Portland-Zementwerke Heidelberg AG" (der späteren "HeidelbergCement AG") übernommen. Aber erst 1966 erfolgte die vollwertige Eingliederung in den Heidelberger Zementkonzern. Mit dem ersatzlosen Abriss des unrentabel gewordenen Zementwerks 1998/99 durch die HeidelbergCement AG endete die Geschichte Blaubeurens als bedeutender Sitz der europäischen Zementindustrie.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden am 1. Januar 1974 die bis dahin eigenständigen Gemeinden Asch und Sonderbuch sowie am 1. Januar 1975 die Gemeinden Beiningen, Pappelau, Seißen und Weiler eingemeindet.

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