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Beruf und Karriere 01.09.2017 11:03

Was bedeutet Arbeitnehmerüberlassung?

(Artikel mit 1 Seite)
Wird ein Arbeitnehmer bei einem Unternehmen angestellt, das dessen Arbeitskraft einem dritten Unternehmen vorübergehend überlässt, spricht man von Arbeitnehmerüberlassung. Vorübergehend bedeutet in diesem Fall und entsprechend §1b Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, dass die Arbeitnehmerüberlassung maximal 18 Monate ununterbrochen andauern darf.

Was passiert, wenn die Zeit der Arbeitnehmerüberlassung vorüber ist?

Was bedeutet Arbeitnehmerüberlassung?

Wird ein Arbeitnehmer bei einem Unternehmen angestellt, das dessen Arbeitskraft einem dritten Unternehmen vorübergehend überlässt, spricht man von Arbeitnehmerüberlassung. Vorübergehend bedeutet in diesem Fall und entsprechend §1b Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, dass die Arbeitnehmerüberlassung maximal 18 Monate ununterbrochen andauern darf. Der Arbeitnehmer schließt seinen Arbeitsvertrag mit seinem Arbeitgeber – dem entleihenden Unternehmen. Das dritte Unternehmen, das mithilfe der Arbeitnehmerüberlassung eigene Personalengpässe ausgleicht, schließt ebenfalls einen Vertrag mit dem entleihenden Unternehmen. Eine grundlegende Erklärung der vertraglichen Basis sowie eine Aufklärung über Rechte und Pflichten, die aus dem Dreiecksverhältnis Arbeitnehmer – entleihendes Unternehmen – Arbeitskraft einsetzendes Unternehmen entstehen, bietet ein Anwalt für Arbeitsrecht.

Was passiert, wenn die Zeit der Arbeitnehmerüberlassung vorüber ist?

Sobald die vertraglich vereinbarte Zeit der Arbeitnehmerüberlassung abgelaufen ist, können Arbeitnehmer einem anderen Unternehmen für ein anderes Projekt überlassen werden. Jedoch kann es genauso passieren, dass der Arbeitnehmer in eine Festanstellung bei dem Unternehmen übernommen wird, in dem der Arbeitseinsatz geleistet wurde. Doch auch, wenn nicht direkt eine Anschlussbeschäftigung möglich ist, erhalten Arbeitnehmer weiterhin ein monatliches Gehalt – schließlich beruht deren Anstellung auf einem festen Arbeitsverhältnis mit dem entleihenden Unternehmen.

Welche Vorteile bietet die Arbeitnehmerüberlassung?

Sowohl auf Seiten der Unternehmen als auch auf Seiten der Arbeitnehmer birgt die Nutzung von Arbeitnehmerüberlassungen Vorteile gegenüber dem Eingehen eines festen Arbeitsverhältnisses. Generell besteht trotzdem die Möglichkeit, im Anschluss an die Arbeitnehmerüberlassung direkt am Einsatzort in Festanstellung übernommen zu werden. Dies bietet Vorteile für beide Seiten – Arbeitnehmer haben eine Chance auf eine unbefristete Festanstellung, Unternehmen wissen bereits um die Leistungsbereitschaft und das Verhalten des neuen Mitarbeiters.

Für den Kreis der Arbeitsuchenden zählt außerdem, dass der Einsatz im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung grundsätzlich nicht an eine akademische Qualifikation gebunden ist. In diesem Bereich sind sowohl Arbeitnehmer gefragt, die eine Berufsausbildung absolviert haben als auch diejenigen, die ein Hochschulstudium vorweisen können. Die tatsächliche Qualifikation spielt nur für das Projekt, das im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung bearbeitet werden soll bzw. für das Unternehmen selbst eine Rolle. Weiterhin bietet die Arbeitnehmerüberlassung die Möglichkeit, in die Berufswelt einzusteigen – z.B. aus der Arbeitslosigkeit oder wenn etwa krankheitsbedingt oder aufgrund von Elternzeit eine längere Zeit keiner regelmäßigen Tätigkeit nachgegangen wurde.

Für die Nutzung von Arbeitnehmerüberlassungen durch die Unternehmen spricht, dass immer die passenden Arbeitskräfte mit der richtigen Qualifikation an einem bestimmten Projekt arbeiten. Hierzu zählt ebenfalls, dass der oft langwierige Bewerbungsprozess erheblich verkürzt wird, da die entleihenden Unternehmen genau passende Kandidaten auf das Stellenprofil bieten. Mit einem im Vergleich nur sehr geringen Aufwand können so neue Mitarbeiter gefunden werden. Zusätzlich sind Personalengpässe kein Problem mehr – diese werden in jeglichem zeitlichen Rahmen (begrenzt auf 18 Monate) mithilfe der Arbeitnehmerüberlassung überbrückt.

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