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Dienstleistung Service 23.03.2018 11:35

Die juristische Regelung der Erbschaft – was genau regelt das Erbrecht

(Artikel mit 1 Seite)
Die Anwälte der Kanzlei Georg Partner in Berlin-Charlottenburg fokussieren sich darauf, die Rechte von Mandanten im Erbrecht durchzusetzen.

Anwalt für Erbrecht

Das Erbrecht regelt, wie die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten eines Erblassers auf die Erben verteilt werden. Es bietet dem Erblasser vor seinem Tod die Möglichkeit, mittels eines Testaments oder Erbvertrages genau zu definieren, wer das Vermögen nach seinem Tod erhält und wie hier der Ablauf ist. Sollte kein Testament oder Erbvertrag vor dem Erbfall aufgesetzt worden sein, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Diese verteilt den Nachlass auf Verwandte und Ehepartner unter Berücksichtigung der Nähe der Verwandtschaft. Sollten weder Verwandte noch Ehepartner existieren, erbt der Staat. Das Erbrecht erfährt ständige Anpassungen und umfasst ein großes, komplexes Feld. Es soll dafür sorgen, dass Streitigkeiten zwischen den Hinterbliebenen verhindert werden. Wer sich allein auf die gesetzliche Erbfolge verlässt, ohne ein Testament oder Erbvertrag zu verfassen, kann so für unangenehme Überraschungen in der Familie sorgen. Häufig sind die engsten Verwandten des Familienstammbaums nicht gleichzeitig die Personen, die dem Verstorbenen wirklich auch am nächsten standen. Erblassern sowie Erben wird daher empfohlen, einen Anwalt für Erbrecht in Berlin kontaktieren, um kritische Fehler zu vermeiden und Klarheit in der Aufteilung der Vermögenswerte zu erzielen.

Die Regelungen der Erbschaft durch das Testament

Im Hinblick auf das Testament herrscht eine große Gestaltungsfreiheit vor. Es können beliebig viele Personen als Erben gewählt werden, wobei diese nicht zwangsläufig zur Verwandtschaft gehören müssen. Auch ein Alleinerbe kann gewählt werden. In so einem Fall ist es aber ratsam, einen zweiten Erben zu ernennen, der die Erbrechte erhält, falls der erste von seinen Erbrechten keinen Gebrauch machen möchte. Generell darf aber nicht außer Acht gelassen werden, dass es in Deutschland einen Pflichtanteil für Erben gibt. Auch ein Vorerbe kann hier gewählt werden, häufig ist dies der Ehepartner. Der Vorerbe erhält das Vermögen und reicht dies zu einem bestimmten Zeitpunkt an die Nacherben weiter. Eine Enterbung kann ebenfalls durch das Testament geregelt werden. Hier müssen allerdings ausreichende Gründe vorgelegt werden. Um sicher zu gehen, dass nach dem Ableben des Erblassers alles mit rechten Dingen zugeht, kann dieser eine Testamentsvollstreckung anordnen.

Um die gesetzliche Erbfolge in einem individuellen Fall zu bestimmen, werden Verwandte in Ordnungen unterteilt. Die erste Ordnung stellt hier die Verwandten dar, die dem Erblasser am nächsten stehen, dazu gehören die Kinder. Zur zweiten Ordnung gehören Eltern und Geschwister des Erblassers. Wird in einem Testament nichts anderes festgehalten, werden die Vermögenswerte auf die niedrigste Ordnung verteilt. Doch auch der Ehepartner ist in der gesetzlichen Erbfolge vertreten. Wie viel dieser erhält, ist davon abhängig, welche niedrigste Ordnung der Verwandtschaft existiert.

Das Unternehmertestament

Ein Unternehmertestament stellt andere Anforderungen als ein Privattestament. Hier soll gewährleistet werden, dass ein Unternehmen nach dem Ableben des Eigentümers möglichst stabil bleibt. Es geht darum, Entscheidungen möglichst zugunsten des Unternehmens zu treffen. Häufig bleibt ein Unternehmertestament allerdings aus, vor allem wenn Unternehmer jung sterben. Es ist daher ratsam, ein solches Testament früh aufzusetzen. Bei der Gestaltung ist besonders auf eine korrekte, juristische Formulierung zu achten. Sollte kein Unternehmertestament existieren, entsteht eine Erbgemeinschaft. Sollten die Einzelpersonen dieser Gemeinschaft ihre Rechte geltend machen, kann dies aber die Existenz des Unternehmens bedrohen.

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