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Haus und Garten 14.05.2018 11:45

Wie genau schützt der Einbruchschutz gegen Einbrüche?

(Artikel mit 1 Seite)
Alle vier Minuten findet in Deutschland ein Einbruchsversuch statt. Die gute Nachricht ist, dass es bei über einem Drittel der Vorfälle nur beim Versuch bleibt. Einbrecher arbeiten so schnell wie möglich.

Der mechanische Einbruchschutz

Alle vier Minuten findet in Deutschland ein Einbruchsversuch statt. Die gute Nachricht ist, dass es bei über einem Drittel der Vorfälle nur beim Versuch bleibt. Einbrecher arbeiten so schnell wie möglich. Steht ihnen eine professionelle Türen- oder Fensterverriegelung im Weg, suchen sie sich lieber ein leichteres Zielobjekt. In der Regel finden Einbruchsversuche zwischen 10:00 Uhr und 20:00 Uhr statt, wenn niemand zu Hause ist. Also nicht bei Nacht, wie häufig falsch vermutet wird. Als potenzielles Ziel dient jede Art von Wohnung. Ein professioneller Einbruchschutz kann jedoch effektiv vor Einbrechern schützen.

Der mechanische Einbruchschutz

Häufig laufen Einbrüche wie folgt ab: Die Einbrecher suchen nach einem leicht zu erreichenden Fenster oder nach eine Terrassentür. Diese können mit einem großen Schraubenzieher oder einer Brechstange leicht aufgehebelt werden, sollten diese über keinen mechanischen Einbruchschutz verfügen. Die Einbrecher befinden sich in wenigen Minuten in der Wohnung. Anders läuft es, wenn diese Zugänge über eine Pilzkopfverriegelung und Fenster über einen abschließbaren Fenstergriff verfügen. Nach Angaben der Polizei führen diese mechanischen Sicherheitssysteme dazu, dass Einbrecher häufig ihr Vorhaben abbrechen. Diese würden wesentlich mehr Zeit benötigen, um ein derart gesichertes Fenster zu überwinden. Die Einbrecher werden nervös und suchen sich ein leichteres Opfer. Effektiv sind auch Sicherheitsschlösser, Zusatzverriegelungen und Querriegelschlösser.

Der elektronische Einbruchschutz

Diese Art des Einbruchschutzes sollte als Ergänzung zum mechanischen Einbruchschutz betrachtet werden. Er verhindert nicht, dass Einbrecher das Haus betreten, sondern sorgt dafür, dass Einbrecher dabei entdeckt werden. Ein einfacher Lichtmelder vor dem Haus kann als Abschreckung ausreichen, doch besonders effektiv sind Alarmanlagen. Durch laute Geräusche informieren sie die Bewohner, dass sich jemand unbefugt Zugang zum Haus verschafft. Sie wirken besonders abschreckend, existieren jedoch auch als stille Variante. Der Einbrecher merkt dann nicht, dass er einen Alarm ausgelöst hat, doch die Polizei oder ein Sicherheitsdienst ist bereits informiert. Nach Angaben der Polizei können drei Viertel der Einbrecher durch einen stillen Alarm geschnappt werden. Ein Smart-Home-Sicherheitssystem sorgt dafür, dass Nutzer alle Prozesse im Haus überwachen können. Sie werden über das Smartphone benachrichtigt, sollte sich jemand in der Wohnung aufhalten. Dank Videokameras kann sogar beobachtet werden, was genau passiert.

Das richtige Verhalten als Einbruchschutz

Bewohner können auch durch ihr Verhalten für ein Mindestmaß an Einbruchschutz sorgen. Wichtig ist hier, dass Fenster nicht gekippt, sondern vollständig geschlossen werden, bevor man das Haus verlässt – auch dann, wenn es sich nur um eine Abwesenheit von wenigen Minuten handelt. Für die Wohnungs- bzw. Haustür gilt Ähnliches: Die Türen sollten nicht nur ins Schloss gezogen, sondern richtig abgeschlossen werden.

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