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Gesundheit 07.11.2018 16:38

Behandlung von Impotenz mit PDE-5-Hemmern

(Artikel mit 1 Seite)
Bei der Behandlung von Erektionsstörungen gelten heute die so genannten PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer) als Standard. Derzeit sind in Deutschland vier Wirkstoffe auf dem Markt. Vor der Verordnung dieser Medikamente muss abgeklärt werden, ob der Mann ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat, da die Therapie mit diesen Wirkstoffen in diesem Fall ggf. nicht durchgeführt werden kann.

Potenzmittel als Hilfe bei Erektionsstörungen

Wie wirken PDE-5-Hemmer?
PDE-5-Hemmer wie Cialis 20mg, Levitra oder Viagra Soft Tabs rezeptfrei lösen nach der sexuellen Stimulation eine Erschlaffung der Muskulatur im Schwellkörper aus und fördern dadurch die Durchblutung im Penis. Sie verhindern zudem, dass das Blut, das sich im Schwellkörper angesammelt hat, vorzeitig wieder abfließt. Durch die Behandlung mit PDE-5-Hemmern wird also die Erektion verstärkt und länger aufrechterhalten.

Was sollte man bei der Behandlung mit PDE-5-Hemmern beachten?
PDE-5-Hemmer steigern nicht die sexuelle Lust. Sie können bei einer Erektionsstörung nur dann wirken, wenn bereits eine sexuelle Stimulation erfolgt ist. Der gewünschte Effekt setzt je nach Wirkstoff 30-60 Minuten ein, bei den anderen Wirkstoffen innerhalb von 30 Minuten und hält unterschiedlich lange an, von vier bis 36 Stunden. Ein Wirkstoff kann auch als Dauermedikation verschrieben werden mit einer Tablette pro Tag. Die vier Wirkstoffe haben vergleichbare erwünschte und unerwünschte Wirkungen. Je nach Ursache der erektilen Dysfunktion kommt es bei 60-80% der Behandelten zu einer deutlichen Verbesserung der Erektion.

Mit welchen Nebenwirkungen muss man rechnen?
Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen, Flush-Symptomatik (anfallsweise auftretende Rötung der Haut), verstopfte Nase, Verdauungsstörungen und Rückenschmerzen. Wie schon anfangs erwähnt, dürfen PDE-5-Hemmer bei einigen Patienten mit bestimmten Erkrankungen (u.a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Retinitis pigmentosa) oder medikamentöser Therapie (v.a. blutdrucksenkende Medikamente) nicht oder nur nach sorgfältiger Abklärung verordnet werden. Hier kann es daher notwendig sein, auf andere Behandlungsmethoden auszuweichen.


Wer zahlt die Kosten für die Behandlung?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen keine Kosten für die Behandlung mit PDE-5-Hemmern. Die Medikamente werden also auf ein Privatrezept verordnet und in der Apotheke vom Patienten bezahlt. Wenn Sie sich für eine Behandlung mit PDE-5-Hemmern interessieren, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

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