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Haus und Garten 24.05.2017 14:12

Rasenmäher – das richtige Modell für den eigenen Gebrauch finden

(Artikel mit 1 Seite)
Sie möchten sich einen Rasenmäher anschaffen, wissen aber nicht was Sie hierzu berücksichtigen sollen? Dieser Artikel gibt Ihnen Tipps, wie Sie den richtigen Rasenmäher für sich finden!

Der richtige Rasenmäher für jede Rasenfläche

Der Kauf eines Rasenmäher sollte vorab gründlich durchdacht werden – schließlich schafft man sich ein solches Gerät nicht alle Tage an. Vor der Kaufentscheidung sollten daher folgende Fragen geklärt werden: Wie viel Zeit haben Sie für die Rasenpflege? Wie groß ist die Rasenfläche und wie ist der Garten beschaffen – eben oder am Hang? Wie groß ist das geplante Budget für die Anschaffung? Ein gepflegter Rasen sollte regelmäßig, das heißt ein bis zweimal pro Woche, gemäht werden. Befindet sich der Garten in Hanglage, ist ein Mäher mit Radantrieb empfehlenswert, damit nicht das gesamte Gewicht des Geräts den Hang hinauf geschoben werden muss. In einem verwinkelten Garten sollte ein kabelloser Rasenmäher zum Einsatz kommen, denn ein Kabel würde sich hier ständig verheddern. Sind diese Fragen geklärt, gestaltet sich die Kaufentscheidung wesentlich einfacher.

Der richtige Rasenmäher für jede Rasenfläche

Je nach Größe des Gartens sind unterschiedliche Rasenmäher zu empfehlen. Für die geeignete Schnittbreite des Rasenmähers gibt es eine einfache Regel: Je größer diese ist, desto schneller geht die Arbeit von der Hand. Daher bietet sich ein Mäher mit großer Schnittfläche auch für entsprechend große Rasenflächen an. Generell lässt sich sagen, dass bei einer Rasenfläche von 50m² bis 400m² ein Elektro- oder Akku-Rasenmäher mit einer Schnittbreite zwischen 30cm und 40cm eingesetzt werden sollte. Bis zu einer Fläche von 1400m² ist ein Benzinrasenmäher mit einer Schnittbreite zwischen 40cm und 55cm zu empfehlen. Bei größeren Gärten mit bis zu 8000m² sollten Interessierte sich für einen Aufsitzmäher oder sogar einen Rasentraktor mit einer Schnittbreite von 60cm bis zu 130cm oder mehr entscheiden.

Die einzelnen Rasenmäher und ihre Eigenschaften


Jeder Rasenmäher hat seine Vor- und Nachteile und eignet sich daher besser oder schlechter für den jeweiligen Gebrauch. Aufgrund der großen Auswahl ist hier die individuelle Beratung durch einen Fachmann zu empfehlen. Nachfolgend sind die verschiedenen Typen und deren Eigenschaften zusammengestellt.

Der Klassiker: ein Rasenmäher mit Elektroantrieb

Im Vergleich zu einem Benzinrasenmäher oder einem Rasentraktor ist dies die eindeutig günstigere, leichtere und leisere Variante. Zudem sind Rasenmäher mit Elektroantrieb umweltfreundlich und relativ einfach zu lenken. Allerdings ist zu beachten, dass ein Kabelanschluss benötigt wird, was bei Grundstücken mit Bäumen und Büschen unpraktisch sein kann. Bei hohem Gras und großen Rasenflächen ist ein Mäher mit Elektroantrieb nur geeignet, wenn es sich um ein sehr hochwertiges Exemplar handelt, da dieser nicht so leistungsstark ist wie beispielsweise ein Benzin- oder Akku-Rasenmäher.

Die kraftvolle Variante: ein Rasenmäher mit Benzinmotor
Diese Modelle sind sehr leistungsstark und eignen sich daher für große Gärten ab einer Fläche von 400m². Benzinrasenmäher werden aufgrund ihrer hohen Drehzahl auch mit hochgewachsenem Gras fertig und sind unabhängig von Akku-Ladegeräten und Stromanschlüssen. Hier muss in Kauf genommen werden, dass diese Geräte vergleichsweise laut sind und Abgase an die Umwelt abgeben. Zudem sind die meisten dieser Modelle eher schwer und nicht so leicht zu lenken wie beispielsweise ein einfacher Elektro-Mäher.

Das Leichtgewicht: ein Rasenmäher mit Akku-Antrieb

Ein Akku-Rasenmäher hat zahlreiche Vorteile, die ihn bei seinen Nutzern beliebt machen. Er ist beispielsweise leise und einfach in der Handhabung. Zudem ist ein Mäher mit Akku-Antrieb ein sehr leichtes Gartengerät, das ohne Kabel auskommt und darüber hinaus umweltfreundlich ist. Beim Kauf dieses Modells sollte allerdings bedacht werden, dass diese weniger leistungsstark sind als beispielsweise ein Benzinrasenmäher. Außerdem sind sie nicht einsatzbereit, sollte der Akku einmal leer sein – es sei denn, ein Reserve-Akku steht zur Verfügung.

Für große Flächen: Rasentraktor oder Aufsitzmäher?

Bei einem Rasentraktor befindet sich die Antriebseinheit vor dem Fahrer, während dieser beim Aufsitzmäher direkt über dem Motor sitzt. Für die Anschaffung spricht deren vielseitige Einsetzbarkeit, denn sie eignen sich nicht nur zum Rasenmähen. Denn an diese können auch Geräte wie beispielsweise Schneeräumer, Streuanhänger oder Kehrbesen angehängt werden. Bei der Entscheidung zwischen den beiden Varianten spielt der Preis eine entscheidende Rolle, denn Aufsitzmäher sind in der Regel günstiger – dafür aber auch etwas leistungsschwächer als Rasentraktoren.

Die komfortable Lösung: Mähroboter

Für Menschen, die selbst nicht genug Zeit zum Rasenmähen haben, ist ein Mähroboter der ideale Partner für die regelmäßige Gartenpflege. Denn mit dieser umweltfreundlichen und leisen Variante spart man Zeit und Kraft. Zudem ist die Bedienung einfach: Die entsprechende Rasenfläche muss lediglich mit einem Begrenzungskabel abgesteckt und in das Gerät eingegeben werden. Dabei ist bei einigen Modellen auch das Einspeichern von Wochenprogrammen möglich.

So mähen Sie den Rasen richtig

Unabhängig vom Rasenmäher-Typ liegt die richtige Schnitthöhe eines optimal gepflegten Rasens zwischen 2cm und 5cm. Bei Trockenheit oder Schatten kann das Gras etwas länger gelassen werden, damit die Halme das wenige Licht besser einfangen. Dabei sollte der Rasenmäher so eingestellt sein, dass er etwa ein Drittel der Halmlänge kappt, um den Regenerationspunkt der Gräser auf halber Höhe zu erhalten, aus dem sie neu austreiben. Ohne diesen Punkt reagiert das Gras empfindlicher auf Trockenheit und wird von der Sonne schneller braun gebrannt.

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